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6.3 - Digital Video Anforderungen: Weißabgleich
Der Weißabgleich zeigt wie jede Farbe aussehen sollte, in dem die echte weiße Referenzfarbe ermittelt wird. Wenn man den korrekten Weißabgleich erreicht, sollten theoretisch alle anderen Farben stimmen. In den meisten Kameras wird dies automatisch ermittelt. Es bestehen allerdings Probleme, wenn die Farben im Clip blau, gelb oder orange oder weiße Farben schwache Farbandeutungen haben. Nachfolgend ein kleines Basic Tuturial, wie man den Weißabgleich korrekt einstellt:
a) Richten Sie Ihre Kamera auf ein nicht-reflektierende, weiße Oberfläche, die genauso aussieht, wie das Licht, mit dem sie aufnehmen wollen. Weißer Karton oder Papier sind normalerweise ideal.
b) Zommen Sie in diese weiße Fläche, so dass der Ausschnitt komplett mit dem Weißraum gefüllt ist. In dem manuellen Einstellmodus (die meisten Kameras überbetonen den Weißabgleich im Auto Modus) jetzt diese Einstellung mit dem Weißabgleich Button bestätigen. Die meisten Kameras verwenden dafür dieses Symbol: "|\/|".
c) Verändern Sie den Weißabgleich jedesmal, wenn die Lichtverhältnisse anders werden. Dies kann jeweils der Fall sein, wenn sich die Platzierung der Lichter bzw. die Out- bzw. Indoor Verhältnisse ändern.
Tipps:
- Nie vergessen: gute Beleuchtung muss nicht teuer sein.
- Eine sich bewegende Lichtquelle kann sehr spannend wirken. Versuchen Sie eine Glühbirne entsprechend zu bewegen. Halten Sie einen Strahler bzw. eine Taschenlampe und verändern Sie seine Position, vor oder hinter dem aufzunehmenden Objekt.
- Benutzen Sie refklektierende oder nicht-reflektierende Oberflächen, um das Licht zu verändern oder Schatten zu reduzieren.
Inhalte
6.0 Digital Video Anforderungen
7.0 Gesetzliche Bestimmungen
· Model Release (Fotomodell Freigabe)

