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iStockphoto - Schulungshandbuch für Archivvideos


5.0 - Metadaten

Der Erfolg Ihres Portfolios hängt von Ihren Ideen und der Fähigkeit ab, die richtigen Schlüsselwörter (Keywords) zu finden. iStock nutzt folgende Standards bei den Metadaten:


Titel

10 Wörter oder weniger, die das Thema des Videos beschreiben.

a) Stimmiges Beispiel:
"Fünf Kulis"
Niemals beginnen mit: A1, A, AAA, 1A, etc.

b) Falsches Beispiel:
"A Fünf Kulis" oder "1 Fünf Kulis"


Wenn Sie Ihre Uploads manipulieren, in dem Sie diese mit einem A oder einer Zahl beginnen lassen, also z.B. "A Fünf Kulis" oder "1 Fünf Kulis" kann dies zu ernste Konsequenzen führen. Es ist in keinem Fall erlaubt. Die Titelbezeichnungen sollten den Clip oder das Thema treffend charakterisieren. Wir führen in dieser Hinsicht regelmäßige Kontrolldurchgänge durch.


Beschreibung

Bitte benennen Sie Ihren Clip mit einer zutreffenden Beschreibung, die bei uns ein wichtiger Entscheidungsfaktor ist, um Ihren Vorschlag zu genehmigen oder nicht. Die Beschreibung kann alles beinhalten, was den Clip näher erklärt bzw. HIntergründe beleuchtet: z.B. Thema, Location, benutzte Kamera und alle Details, die vielleicht interessant sein könnten. Die Beschreibungen sollten keine Fotomodell-Namen, ethnische Informationen, Markennamen oder rechtlich geschützten Details beinhalten.


Kamera: Bitte nennen Sie uns die Kamera, mit der der Clip produziert wurde. Wenn möglich inkl. den Kameraeinstellungen wie Geschwindigkeit, Aufnahmeformat, Blendeneinstellungen, Verschlusszeit (üblich 1/60). Diese Information kann in Zweifelsfällen immer weiter helfen.


Schlüsselwörter

Die umfassende, korrekte Keywords-Beschreibung Ihrer Idee bestimmt, wie oft sie im Rahmen von Suchabfragen von potentiellen Käufern wahrgenommen wird. Entscheidend ist, dass man in den richtigen Suchvorgängen auftaucht, der Interessent sollte mit seinen Suchideen schnell zu Ihrem Clip finden. Dabei bitte immer korrekt vorgehen: wenn Sie unnötige Keywords eingeben, kann dies zu einer eher negativen Reaktion von Käufern führen. Bei über 1 Million täglichen Suchabfragen wird bestimmt jemand genau Ihren Clip finden. Hier einige Tipps, um die richtigen Keywords einzugeben:


Wie geht man vor? Beschreiben Sie das Thema Ihres Clips. Sie haben 50 Keywords, um alle Inhalte zutreffen zu umschreiben. Je spezifischer, je genauer diese zutreffen, um so eher wird der Clip vom potentiellen Käufer gefunden. Was ist es? Ein Gabelstapler in einem Warenhaus, der gestapelte Kisten fährt? Zwei rote Tulpen, Nahaufnahme, mit Wasserperlen? Eine junge energische, afrikanisch-amerikanische Frau, in einem Geschäftsdress, die in einer Telefonzelle telefoniert, vor weißem Hintergrund? Dann formulieren Sie die entsprechenden Wörter in das Keywords-Feld.


Beschreiben Sie alles, so genau wie möglich: Umschreiben Sie Ihre Thema in allen Facetten so spezifisch wie möglich. Bei People Clips bitte auch Charakterisierungen wie Alter, Herkunft, Gefühl und Stimmung beschreiben. Ist die Frau mürrisch? Ist der Polizist übergewichtig oder beleibt? Ist das Foto-Modell weiblich oder eine Bohnenstange?


Benutzen Sie einige Keywords für jede Handlung im Clip, für die hauptsächlichen Inhalte, den Hintergrund und die Aktion. Ihr Clip ist wie ein Satz. Bitte alle Bestandteile des Satzes benennen, also die Hauptwörter (Menschen, Plätze und Dinge), die Verben (was passiert, geschieht?) und die gesamte Situation. Stellen Sie sich vor, sie wären ein Journalist, der Ihnen Fragen stellt zu den Szenen und antworten Sie mit den 5W: Wer, Was, Wann, Wo und Warum.


Die Keywords für diesen Clip sind: Erwachsen, attraktiv, schön, Schönheit, schwarz, einprägsam, Tussi, Gefühl, Auge, Mode, weiblich, feminin, starren, sanft, Mädchen, hinreißend, Haare, Haarschnitt, Haarstil, Kopf, heiß, Lady, Look, lieblich, lustvoll, Modell, nett, perfekt, Piercing, Portrait, charmant, pur, natürlich, verführerisch, sexy, umwerfend, Style, Teenager, denken, weiß, Frau, jung


Die oben stehenden Keywords leuchten jeden Winkel aus, den jemand benutzen könnte, um diesen Charakter zu beschreiben. Käufer, die so etwas suchen, werden genau diesen Clip finden.


Der Schlüssel zu erfolgreichen Keywords ist Relevanz. Keywords-Durcheinander vermeidet man am besten, in dem man das Unnötige weglässt. Hier ein Beispiel, was drin sein sollte und was nicht:


HIer hätte man Keywords wie Wolken, Insekt, Hand, Fuß einbauen können, sie sind tatsächlich in dem Clip, aber keines davon ist wirklich so relevant wie das Thema bzw. die gezeigte Aktion des Mannes. Himmel, springen, Wiese, Geschäftsmann, Schirm - das sind hier die entscheidenden Keywords. Widerstehen Sie wie immer im Leben auch hier der Versuchung, zu viel zu plappern.


Allgemein denken: NIemand denkt gleich und Menschen visualisieren Worte in unterschiedlichste Richtungen. Exakte Details sind gut, aber ohne allgemeine, breit angelegte Keywords kann die Suche nach Ihrem Clip im Sand verlaufen. So sucht z.B. jemand nach Spiegeleiern, meint aber genau so Frühstück oder Mahlzeit. Bauen Sie diese Keywords auch ein. Starten Sie mit spezifischen Worten und gehen Sie dann mehr in die Breite, in das Allgemeine. Aber immer in einer guten Balance zwischen diesen beiden Polen bleiben!


Synonyme: Welche Synonyme und wieviele eingegeben werden sollten, ist schwierig zu beantworten, es gibt keine Regeln dafür. Auf der einen Seite werden allgemeine Umschreibungen, auf der anderen spezifische Inhalte benötigt. Wenn man alle 50 Keywords ausnutzt bzw. einbaut, kann es zu mehr Suchergebnissen führen, gleichzeitig steigt aber die Zahl der irrelevanten Treffer.

  • Nehmen Sie einige Synonyme für die wichtigsten Teile des Clips auf, dabei kreativ und realistisch zugleich sein!
  • Führen Sie alle Umschreibungen auf, die unterschiedliche Menschen für den gleichen Inhalt verwenden könnten. Z.B. hier unten: Köder, Ausrüstung, Angelhaken, Fischen, Haken, Lockmittel

Was ist damit gemeint?: Oft wird nach Inhalten gesucht, die nicht mit spezifischen Dingen korrespondieren. Man sucht also nach einem Konzept und braucht einen Clip, der dieses Konzept umsetzt. Beschreiben Sie deshalb immer das Géfühl oder die Idee, die in einem Clip enthalten ist.


Keywords (Schlüsselwörter): Flucht, Exotik, Paradies, Entspannung, Sexy, Durst, tropisch


Konzeptionelle Keywords laufen am ehesten aus dem Ruder. Wählen Sie das treffendste Konzept bzw. die Idee aus und umschreiben diese so präzise wie möglich. Die oben gezeigte Clips haben alle Keywords passend ausgewählt und zeigen die richtige Breite im Hinblick auf die Einzelfacetten. Zu viele verlieren die Präzision, zu wenig Keywords bringen Ihr Thema nicht ans Tageslicht. Die Suche von Keywords ist eine Kunst, aber eine Kunst, die man lernen kann.


Wie wurde es entwickelt? Bewegte Bilder bewegen das Auge. Aus diesem Grund ist es für Käufer interessant zu wissen, welche Einstellung an Ihrer Kamera vorgenommen wurden. Deswegen können folgende Einstellungen in die Keywords aufgenommen werden:

  • WS (wide shot = Breitaufnahme)
  • M.S. (medium shot= Mediumaufnahmen)
  • CU (close up= Nahaufnahme)
  • LR Schwenken (links nach rechts Schwenken)
  • Rechts Links Schwenken (Sie haben es geahnt)
  • zoom (in or out = aus oder einzoomen)
  • Kamerawagen
  • locked down (no camera movement=keine Kamerabewegung)
  • handheld (Kamera in der Hand)
  • motion effect (slow or fast motion=langsame oder schnelle Bewegungen)
  • composite (more than one video source in the picture=mehr als eine Videoquelle im Bild)

Denken Sie also daran, eineige technische Aspekte Ihres Clips oder kompositorische Elemente zu benennen. Käufer suchen oft gezielt nach folgenden Details: Nahaufnahmen, schwarz-weiss, freigestellt. Binden Sie technische Aspekte wie Blendeneinstellungen, nachbearbeitet, hochauflösend, 8mm etc. und Stilelemente (LIffestyle, Panorama, Menge, versteckte Kamera, abstrakt) mit ein.



Sätze: Eine Suche nach Disco ergibt 577 Bilder. Eine Suche nach "verrückt disco leopard Mann" ergibt nur ein Bild. Würde Ihr Clip bzw. die Keywords nach Disco aufhören, würde er nicht gefunden.


Dieses Beispiel zeigt die Verknüpfung verschiedener Keyword Strategien zu einem perfekten Mix. Die Keywords beschreiben:

  • das Thema (Mann)
  • seine Erscheinung (verrrückt, afro, funky, seventies)
  • was er tut (disco, wild)
  • wie er sich fühlt (verrückt, cool, groovy)
  • die Art des Clips (Mode, städtisch, portrait)
  • technische Aspekte (Leoparden Muster, vertikal)

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