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iStock - Schulungshandbuch für Archivgrafiken

4.3 - Metadaten

Wenn Sie bei iStock Grafiken hochladen, müssen 3 Bereiche im Hinblick auf Metadaten ausgefüllt werden: der Bildtitel, eine dazu gehörende Beschreibung und die Tags oder Schlagworte. Jeder dieser Bereiche dient einem anderen Zweck im Rahmen unserer Webseite - und alle sind Pflicht. Ohne diese Metadaten können wir Ihre Grafik nicht annehmen.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über den Umgang mit Metadaten bei iStock.

Titel

Bei der Titelauswahl ist sehr wichtig, dass Sie keine herausstellenden Bezeichnungen wie z.B. A1, A, AAA, 1, 111, 1A, etc., z.B. als 'A Fünf Kulis' oder '1 Fünf rote Kulis' verwenden.

Dateien so zu manipulieren, dass sie bei Suchanfragen vorne landen - z. B. mit A oder 1 - ist nicht erlaubt. Ihre Titel sollten das Bild zutreffend kennzeichnen. Wir prüfen diese Bezeichnungen regelmäßig. Bitte kurze Titel wählen und keine persönlichen Kennzeichnungssysteme verwenden, die Ihre Grafiken nicht korrekt umschreiben.

Beschreibungen

Bitte geben Sie uns eine gute, prägnante Beschreibung für das Bild. Diese Informationen können uns z. B. helfen, das Bild zu bewerten, und sie geben dem potentiellen Käufer Hintergrundinformationen. Bitte also eine verbale Umschreibung Ihrer Grafik geben, das Thema, den Standort und alle anderen, das Thema erklärenden Informationen aufführen (z. B. verwendete Software, weitere Dateiformate, Farbvarianten etc.).

Beispielsbeschreibung und -titel für dieses Bild:

Helping the environment
Titel:

Der Umwelt helfen

Beschreibung:

Grafik einer umweltbewussten Frau, die ihre Einkäufe in eine Jutetasche einpackt.

Tags:

Die Qualität und Auswahl Ihrer Tags bestimmt, wie gut und zutreffend Ihr Bild über unsere Suchmaschine gefunden wird. Der Trick besteht darin, in den richtigen Suchanfragen gefunden zu werden. Wenn Sie Suchwörter angeben, die in Ihrem Bild nicht enthalten sind, werden potentielle Käufer irritiert. Bei über 1 Million Mitgliedern müssen Sie es allen einfach machen. Hier nachfolgend können Sie entnehmen, wie man richtige Tags entwickelt.

Wie geht man vor?

Beschreiben Sie das Thema Ihres Bildes. Sie haben 50 Wörter, um alles zu kennzeichnen. Je spezifischer Sie vorgehen, umso eher kann Ihre Grafik gefunden werden. Was ist es? Ist es ein Gabelstapler in einem Warenhaus, der Bierkästen bewegt? Zwei rote Rosen im Wasser? Eine junge, energische afroamerikanische Frau, in einem Büro-Outfit, per Handy telefonierend, vor weißem Hintergrund? Dann schreiben Sie es als Tags auf!

Beschreiben Sie alles so genau wie möglich:

Seien Sie so genau wie möglich. Bei Bildern mit Menschen alle physischen Attribute, Alter, Herkunft, Emotion und Stimmung, anführen. Ist die Frau wütend? Ist der Polizist leicht übergewichtig oder korpulent? Ist das Modell verweichlicht oder hart?

Nutzen Sie jeweils einige Tags für alles, was im Bild passiert; für jedes Hauptelement, den Hintergrund, die Aktion. Ihr Bild ist wie ein Satz; bitte alle Hauptwörter (die Personen bzw. Dinge im Bild) und alle Verben (was wird getan?) einfügen genauso wie die Gesamtsituation. Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Journalist, der Fragen zu der Szene stellt, und beantworten Sie diese mit wer, was, wie, warum, wo und wann.

Gunslinger

Beispiel: Tags für diese Grafik:

Erwachsener, Mann, Blut, Lache, Sand, Boots, Schuhe, Gewehr, Pistolenheld, Reflektion, Western, Dessert, draußen, Mittag, Spuren, Cowboy, Cowboystiefel, Rauch, Gewalt, Mörder, Killer, Cowboy-Überhosen, Rot, Vektor, Grafik, Cartoon, Duell, Spaghetti-Western

Die Tags antizipieren jede denkbare Sichtweise bzw. Winkel dieses Motivs. Wir wissen genau, wer er ist und warum er etwas tut bzw. getan hat. Käufer, die das alles im Kopf haben, werden dieses Bild finden.

Natürlich gibt es ein Gesetz des abnehmenden Ertrages von Tags. Relevanz ist der Schlüssel zum Erfolg. Lernen Sie die unnötigen zu vermeiden und Sie bekommen keine Schwierigkeiten mit einem Tag-Durcheinander. Hier ein gutes Beispiel dafür, was man auswählen und was man weglassen sollte:

Our future is bright!

Der Künstler hätte Tags wie Hand, Fuß oder Schuhe einbauen können, aber keines davon wäre ein entscheidendes Schlüsselwort. Sonnenuntergang, Paar, Wiese, Liebe und Herzform - das sind die wichtigen Tags. Vermeiden Sie einfach das Plappern: zu viel bringt nichts, es kostet Sie nur Zeit und führt nicht dazu, dass Ihr Bild gefunden wird.

Allgemein denken:

Denkvorgänge und Visualisierung unterscheiden sich von Person zu Person. Exakte Details sind wichtig, aber ohne allgemeine Begriffe können zu spezifische Begriffe aber dazu führen, dass Ihr Clip bei weniger detaillierten Suchen nicht gefunden wird. So sucht z. B. jemand nach Spiegeleiern, meint aber auch Frühstück oder Mahlzeit. Bauen Sie diese Schlagworte mit ein. Beginnen Sie mit einer spezifischen Beschreibung, und gehen Sie dann zu allgemeineren Begriffen über – übertreiben Sie es aber nicht.

Synonyme:

Es gibt keine definitiven Regeln, welche Synonymwörter angegeben werden sollten. Auf der einen Seite möchten Sie die Suchmöglichkeiten erweitern, andererseits sollte man fokussiert auf das Wesentliche sein. Wenn Sie alle Möglichkeiten des Synonymwörterbuches ausnutzen, haben Sie zwar mehr Wörter, aber auf der anderen Seite werden viele dieser Synonyme für die Suche irrelevant.

  • Bauen Sie einige Synonyme für die wichtigsten Teile des Bildes ein. Seien Sie kreativ, aber realistisch.
  • Führen Sie alle Umschreibungen auf, die unterschiedliche Menschen für den gleichen Inhalt verwenden könnten. Z. B. hier unten: Köder, Ausrüstung, Angelhaken, Fischen, Haken, Lockmittel
Fishing bobber on the lake water

Was ist damit gemeint?

Oft suchen Käufer mit Wörtern, die eigentlich nicht zu spezifischen Dingen passen. Sie möchten ein Konzept verdeutlichen und brauchen ein Bild, das dieses Konzept illustriert. Beschreiben Sie deshalb die Gefühle, die Idee oder das Konzept, das Ihr Bild enthält.

Summer Heat

Konzeptionelle Tags:

Flucht, Exotik, Paradies, Entspannung, sexy, Durst, tropisch

Konzeptionelle Tags laufen am meisten Gefahr, Irrläufer zu werden. Entscheiden Sie sich, welches Konzept am besten mit Ihrem Bild transportiert wird und wählen Sie dafür die geeignete Bezeichnung. Die oben formulierten Beispiele nutzen dafür die richtige Breite der Möglichkeiten. Zu viele verwirren, zu wenige lassen wichtige Aspekte außen vor. Es ist schon eine kleine Kunst, aber mit dem Umsetzen bzw. dem Formulieren wird man immer besser.

Wie wurde es entwickelt?

Bitte wählen Sie einige Wörter zur Beschreibung der technischen und kompositionellen Aspekte des Bildes. Unsere Mitglieder nutzen oft bestimmte Suchmodifikationen, um bestimmte Themen zu finden: horizontal, vertikal oder quadratische Formate, isolierte Objekte, die dominanten Farben usw. Sie können auch den Bildstil erwähnen (z. B. Lifestyle, Panorama, Menge, abstrakt, ungestellt).

Sätze:

Eine Suche nach "Mädchen" ergibt 3000+ Suchergebnisse. Die Suche nach "Macho Gigolo hält tolle Mädchen auf dem Arm" ergibt genau 1 Ergebnis. Wenn Ihre Tags nach Mädchen aufgehört hätten, wäre eine spezifische Suche nach allen Tags erfolglos gewesen.

Gigolo with his girlfriends

Unser "Macho Gigolo hält tolle Mädchen auf dem Arm" ist ein gutes Beispiel dafür, wie man mit unterschiedlichen Tags aus der Masse heraussticht. Die Tags beschreiben:

  • das Hauptthema (Mann, macho-, gigolo-, Frau)
  • die physische Erscheinung (muskulös, stark, fit, kraftvoll)
  • was sie tun (heben, trainieren, schlendern, wiegen)
  • wo sie sind (Strand, Meer, Ozean)
  • wie sie sich fühlen (gesund, kraftvoll, glücklich)
  • die Art des Bildes (Cartoon, Karikatur)
  • technische Aspekte des Bildes (Vektor, Grafik, vertikal)

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